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Kampfkünste
LUTA LIVRE
Mo und Mi: 18.00 - 19.30 Uhr
Trainer: Thomas Martin Meier
Was Sie für das Luta Livre Training bei uns brauchen finden Sie hier...
Probetraining?
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Luta Livre wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Rio de Janeiro entwickelt.
Einige kräftige junge Männer trafen sich in einem Ruderklub und maßen sich im freien Kampf.
Dem Bodenkampf kam schnell eine große Bedeutung zu, da die ringerischen Techniken wie Gelenkhebel und Würgegriffe im Vale Tudo wichtiger und bedeutsamer waren, als reine Tritt- und Schlagtechniken.
Um 1970 wurde das Luta Livre durch das Engagement von Roberto Leitao Senior noch technischer.
Leitao ist Universitätsprofessor für Bauingenieurwesen und brachte jahrelange Erfahrung aus dem Judo ohne Gi in das Luta Livre ein.
Luta Livre entwickelte sich von Generation zu Generation weiter und fand immer mehr Verbreitung in Rio de Janeiro.
Es wurde 1995 von Professor Daniel D‘ Dane nach Deutschland gebracht.
Daniel D‘ Dane unterrichtete eine Gruppe von Sportstudenten in Köln, und wurde Mentor und Lehrer seines späteren Meisterschülers Andreas Schmidt.
Andreas entschloss sich sein Training weiter zu verbessern indem er nach Brasilien reiste, um im Ursprungsland den freien Ringkampf zu studieren.
Schon bald gab man ihm den Spitznamen Andyconda, aufgrund seines engen Kampfstils.
Im Jahr 2001 wurde ihm als erstem Gringo (Nichtbrasilianer) der schwarze Gürtel verliehen.
Der Diplom-Sportwissenschaftler gründete noch im gleichen Jahr die Europäische Luta Livre Organisation und begann das Luta Livre zu strukturieren.
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Luta Livre Esportiva ist die sportliche Form des Andyconda Luta Livre (ALL).
Diese Form ist vergleichbar mit dem „No Gi Submission Wrestling“ oder dem „Grappling“, was in der heutigen Zeit durch die weltweit wachsende Wettkampfszene des Abu Dhabi Combat Clubs ADCC oder der amerikanischen NAGA bekannt wurde.
Im ALL-Esportiva sind nur Techniken erlaubt, die den Gegner ringerisch dominieren und zur Aufgabe des Kampfes zwingen.
Der zielgerichtete Einsatz der Techniken mit Strategie und Taktik bilden beim ALL-Esportiva die Handlungsgrundlage.
Das körperliche Schachspiel fordert die Kämpfer ihre Bewegungen wie Züge auf dem Schachbrett zu planen, um den Gegner schließlich durch Gelenkhebel oder Würgegriffe schachmatt zu setzen.
Im Luta Livre wird dem Sportler abverlangt sich im höchsten Maße zu konzentrieren und gleichzeitig körperlich anspruchsvolle Bewegungen und Griffe auszuführen.
Die Koordination von Körper und Geist wird somit ebenso spielerisch in Einklang gebracht, wie die schrittweise Ausbildung eines athletischen Körpers, der den steigenden Ansprüchen hinsichtlich funktioneller Kraft und Flexibilität gerecht werden muss.
In unseren Kursen wird nach einer Aufwärmphase und dem Einstudieren von einigen Techniken, frei gerollt (gekämpft und gerungen) um das Erlernte direkt mit einem Trainingspartner gegen Widerstand umzusetzen.
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Vale Tudo - Der Free-Fight Stil des Andyconda Luta Livre
Diese Form des Andyconda Luta Livre ist vergleichbar mit Free-Fight oder den Regellosen Kämpfen NHB (No Holds Barred).
Zusätzlich zu den freien ringerischen Elementen des Luta Livre werden hier auch Schläge, Tritte, Knie und Ellenbogenstöße verwendet, die im Stand und im Bodenkampf eingesetzt werden.
Das Luta Livre Vale Tudo findet seine sportliche Umsetzung in den Mixed Martial Arts, MMA.
Auch wenn Schläge und Tritte dazu gehören, legen wir im ALL-Vale Tudo sehr viel Wert auf das ökonomische Konzept, was sich hinter der Technikschulung verbirgt.
Verletzungen können am besten vermieden werden, wenn der Kampf schnell aus der Schlag- Trittdistanz in die Bodenlage gebracht wird und der Gegner dort kontrolliert wird.
In der Bodenlage kann der Gegner nun durch gezielte Schläge zu Schutzreaktionen verleitet werden, die schneller als im Esportiva Lücken öffnen und somit den Einsatz von kampfbeendenden Gelenkhebeln und Würgetechniken ermöglichen.
Dieser gezielte Technikeinsatz ermöglicht es sogar schwächeren Kämpfern, den körperlich überlegenen Gegner zu besiegen, da er im Bodenkampf Größe und Gewichtsnachteile durch Technik ausgleichen kann.
In den ALL-Vale Tudo Einheiten wird mit der verfügbaren Schutzausrüstung trainiert, um auch im Sparring möglichst realistisch zu arbeiten.